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Archiv für die Kategorie ‘Aus aller Welt’

Aus aller Welt 😊 Tschechien 😊 Böhmische Knödel … leckere Serviettenknödel selbstgemacht

Im späten Frühjahr waren wir ein paar Tage im wunderschönen Prag. In einem Lokal, bekannt für seine deftige und reichhaltige böhmische Küche gab es dann für mich – ich LIEBE Knödel jeglicher Art – Böhmische Knödel mit Gulasch. Wer mag: Hier mein Beitrag auf meinem Fotoblog. Sooo lecker! Und natürlich kann man die auch selber machen:

Böhmische Knödel
6 Portionen

250 g Mehl
130 g Milch
20 g Hefe
1 Ei
½ TL Salz + 1 EL Salz fürs Kochwasser
2 Prisen Muskatnuss
1 Prise Zucker

5 Scheiben Toastbrot
20 g Butter

1 EL Butter, flüssig

Das Toastbrot in kleine Würfel schneiden, in einer Pfanne in der zerlassenen Butter goldbraun rösten und etwas abkühlen lassen.

Milch, Hefe und Zucker in den Mixtopf geben und 2 min / 37 Grad / Stufe 2 erwärmen. Mehl, Ei, Salz und Muskatnuss hinzufügen und 2 min / Knetstufe kneten. Die Brotwürfel dazugeben und nochmals 30 sec / Knetstufe kneten. Den Teig zu einer Kugel formen und 30 min zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

2 Stoffservietten oder Küchenhandtücher (Achtung: vorher Weichspüler ausspülen!) anfeuchten, auswringen und mit der zerlassenen Butter bestreichen. Den Teig nochmals durchkneten, halbieren und jede Hälfte mit zu einer Teigrolle von ca. 15 cm Länge formen und locker in die Serviette einrollen, der Teig geht noch auf. Die Rollen nochmals 30 min gehen lassen und die Enden mit Küchengarn abbinden. 500 g Wasser in den Mixtopf geben, VAROMA aufsetzen und 20 min / Varoma / Stufe 1 garen. Die Knödel in ca. 2 cm breiten Scheiben geschnitten sofort servieren.

Zu Böhmischen Knödeln passt am besten eine Beilage mit viel Sauce, z.B. Braten oder Gulasch.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Guten Appetit!

Serviert man die Knödel nicht sofort: Die fertige Rolle auf jeden Fall sofort aus dem Tuch befreien, da sie sonst festklebt. Die fertigen Knödel kann man auch gut in Scheiben einfrieren und dann auftauen und in etwas Fett ausbacken.

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Aus aller Welt 🇪🇬 Ägypten 🇪🇬 Dukkha-Gewürzmischung … vielseitig und superlecker! 😊👍


Ich bin gerade voll im Dukkha-Fieber. Was ist Dukkha??? Es ist eine vielseitig einsetzbare leckere orientalisch anmutende Nuss-Gewürz-Mischung. Wie das geht und wo das passt? Bitteschön: 

Dukkha-Gewürz

2 EL Haselnüsse
2 EL Walnüsse
2 EL Pinienkerne
2 EL weißen Sesam
1 EL grobes Meersalz
1 EL Pfefferkörner
1 TL Koriander, gemahlen
1 TL Kreuzkümmel, gemahlen

Die Nüsse, Kerne, Salz und Pfeffer in der heißen Pfanne ohne Öl ca. 2 min rösten, dabei immer schwenken, damit es nicht verbrennt. Wenn Sesam und Pinienkerne leicht gebräunt sind, alles aus der Pfanne in den Mixtopf geben, Koriander und Kreuzkümmel hinzufügen und 4 sec / Stufe 5 zerkleinern.

Fertig ist ein tolle Gewürzmischung, die vielseitig einsetzbar ist.

Traditionell isst man Dukkha in etwas Olivenöl eingerührt zu Fladenbrot. Lecker ist es aber besonders, wenn man Fleisch oder Fisch damit würzt und brät, z.B. Hühnerbrust, Hähnchenschenkel oder Lachs. Dabei die Mischung großzügig eher wie eine Panade verwenden.

Fein auch zum Vesper: eine Scheibe Brot mit Frischkäse bestreichen, großzügig mit der Gewürzmischung würzen und Avocadoscheiben drauflegen, gerne mit frischer Kresse bestreuen.

Auch lecker als Schnelle Nudelsauce: Dafür für 1 Portionen eine Handvoll halbierte Kirschtomaten in 1 EL Öl anschwitzen, 100 g leichter Creme Fraiche mit 2 EL Dukkha-Gewürz dazugeben, kurz rühren und zu gekochten Nudeln servieren.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

Dukkha stammt aus dem ägyptischen und bedeutet soviel wie „zerstoßen“. Und das ist es auch: zerstoßene Kerne und Gewürze.

Aus aller Welt 🇨🇷 Costa Rica 🇨🇷 Pastel des Tres Leches – Kuchen mit 3 Sorten Milch – eine Lateinamerikanische Spezialität (und Kalorienbombe) 😊


Pastel des Tres Leches
Backform oder Backrahmen 25 x 30 cm (ca. 20 Portionen)

Dieser „Milchkuchen“ wird mit einer Mischung aus 3 Sorten Milch, nämlich normaler Milch, ungezuckerter und gezuckerter Kondensmilch getränkt, gerne auch mit einem Schuss Rum verfeinert und mit Sahnehaube und frischen Früchten verziert. Wir haben ihn in unserem CostaRica-Urlaub kennengelernt und ich wollte ihn unbedingt nachbacken.

Teig
300 g Mehl
200 g Zucker
6 Eier
120 g Milch
1 EL Backpulver
1 TL Vanillepaste oder -zucker
1 Prise Salz

Tres Leches
250 g Milch (in manchen Rezeten findet sich hier auch pure Sahne 😳)
250 g Kondensmilch
250 g gezuckerte Kondensmilch
1-2 EL Rum

Topping (optional)
200 g Sahne
frische Früchte

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine eckige Backform (25 x 30 cm) einfetten oder einen entsprechend großen Backrahmen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech stellen und den rand ebenfalls einfetten.

Milch, Zucker und Eier in den Mixtopf geben und 1 min / Stufe 3-4 vermischen, die restlichen Teigzutaten hinzufügen und 30 sec / Stufe 3-4 einen Teig rühren, diesen in die vorbereitete Form schütten – er sollte überall ca. 1 cm hoch stehen – und auf mittlerer Schiene 25 – 30 min hell backen. Stäbchenrobe machen und den Kuchen auskühlen lassen.

Den Kuchen von Rand und Backpapier lösen auf eine größere Form mit Rand geben und mit einem Zahnstocher alle 2 cm bis zum Boden einstechen. Ich habe ihn mitsamt den Backpapier wieder in die hohe Form gegeben, mit dem Papier wird er sich nach dem tränken dort gut herausheben lassen.

Die 3 Milchsorten und den Rum in den Mixtopf geben und 1 min / Stufe 4 schlagen. Von der Mitte beginnend die Milch über den Kuchen gießen. Dieser saugt sich damit voll, auch die Milch, die am Rand „vorbeiläuft“, wird nach und nach aufgesogen.

Den Kuchen nun ein paar Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Dann in quadratische Stückchen schneiden und wer mag mit einer Sahnehaube und frischen Früchten servieren. Unter der Sahnehaube darfst auch noch Schuss Rum sein. 😉

Eine leckere Kalorienbombe, die wir dieses Jahr auf unsere Reise durch Costa Rica im Monteverde Nebelwald kennenlernen durften. Auf meinem Fotoblog gibts hier einen Artikel darüber.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

 

Aus aller Welt 🇨🇷 Costa Rica 🇨🇷 … ein Abend voller Genuss und schöner Erinnerungen mit Freunden 🥑🍍🌮🍹☀️

Unsere diesjährige große Urlaubsreise ist leider schon vorbei, sie ging an Ostern nach Costa Rica. Wer nochmal nachlesen mag, was wir da alles gesehen und erlebt (und gegessen und getrunken 😉) haben, kann das gerne hier auf meinem Fotoblog tun.

Wie auch bei den anderen Fernreisen hat Martin, Vater unserer befreundeten Familie, mit der wir schon 2 Abenteuerreisen nach Namibia unternommen haben, von der ganzen Reise einen wunderbaren Film geschnitten, den wir am letzten Wochenende bei einem costaricanischen Festessen gemeinsam angeschaut haben und in schönen Erinnerungen schwelgten.

Los ging es mit einem Mojito, in dem der aus Costa Rica mitgebrachte Rum war: 

Es folgte der wunderbare Film und im Anschluss haben wir gemeinsam gekocht und gespeist. Zu den ebenfalls aus Costa Rica mitgebrachten Yucca- und Bananen-Chips habe ich Guacamole (Rezept hier) und Schwarze-Bohnen-Paste (Rezept folgt noch) gemacht und dann gab es die landestypische Plato Tipico, ein Teller mit vielen kleinen Köstlichkeiten: Schwarze Bohnen aus Costa Rica, Reis, Salat, Guacamole und Schwarze-Bohnen-Paste, gefüllte gegrillte Champignons und auf Zedernholz gegrillten Lachs. Nicht fehlen durfte zum Abschluss frisches Obst und der berühmte Kuchen „Pastel de Tres Leches“. Eine leckere Kalorienbombe mit 3 Sorten Milch. Das Rezept gibts morgen.

Ein wunderbarer Abend mit lieben Freunden und schönen Erinnerungen! 
… und es wurden schon Pläne fürs nächste Mal geschmiedet. 😊

 

Aus aller Welt Frankreich 🇫🇷 Zwetschgen-Clafoutis 🇫🇷 Gestürzter Zwetschgenkuchen – saftig lecker

Clafoutis ist typisch französisch, lt. wikipedia: „Ein Clafoutis ist eine französische Süßspeise aus dem französischen Limousin, die eine Art „Mittelding“ zwischen Auflauf und Kuchen darstellt. Es besteht aus Obst und einem flüssigen, gesüßten Eierteig, der einem Pfannkuchenteig ähnelt.“
Für mich ist ein Clafoutis eigentlich kein „richtiger“ Kuchen, lecker ist er dennoch und auf diese Art und Weise gebacken wirklich supersaftig. Einfach mal probieren!

Zwetschgen-Clafoutis 😊 Gestürzter Zwetschgenkuchen
26er Springform

750 g Zwetschen
40 g Butter

250 g Zucker
200 g Mehl
150 g Milch
150 g Butter 

100 g Aprikosenkonfitüre, ich nehme meine selbstgemachte Pfirsich-Aprikosen-Marmelade mit Miltivitaminsaft

2 Eier
1 EL Backpulver
1 EL Vanillepaste oder -zucker
1 Prise Salz

2 EL Mandelblättchen
1 EL Puderzucker

40 g Butter in den Mixtopf geben und 2 min / 100 Grad / Stufe 2 schmelzen, 125 g Zucker und die Konfitüre dazugeben und 4 min / VAROMA / Stufe 2 rühren. Die karamellisierte Masse in eine gefettete 26er Springform verteilen und ein wenig auskühlen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Backform zur Sicherheit am unteren Rand in Alufolie einschlagen, es kann sonst beim Backen Zwetschgensaft auslaufen. 

Zwetschgen waschen, halbieren, entsteinen und mit der Schnittfläche nach unten dachziegelartig im Kreis auf den Karamell legen.

150 g zimmerwarme Butter in Stücken, 125 g Zucker, Vanillezucker und Salz in den Mixtopf geben und 30 sec / Stufe 3 mischen, Eier, Mehl, Milch und Backpulver hinzufügen und 30 sec / Stufe 4 mischen. Diesen Teig gleichmäßig über die Zwetschgen geben und verstreichen.

Den Kuchen 1 h backen – wird er zu braun, nach 45 min mit Alufolie abdecken -, Stäbchenprobe machen und 1 Stunde auskühlen lassen. Dann den Rand mit einem Messer lösen, den Kuchen auf eine Kuchenplatte stürzen und vollständig auskühlen lassen.

In einer kleinen Pfanne ohne Fett die Mandelblättchen bräunen und auf dem Kuchenrand verteilen, wer mag: mit ein wenig Puderzucker bestreuen und servieren.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

P.S.: Ein Klecks Sahne oder eine Kugel Vanilleeis schmeckt auch wunderbar dazu!

Aus aller Welt: 🇪🇬 Ägypten 🇪🇬 Falafel … lecker einfach so, mit Curryreis, auf dem Buffet oder zum Salat – VEGAN


Schnelle Falafel

480 g Kichererbsen aus der Dose
1 Karotte
1 kleine Zwiebel oder 1 TL Zwiebelpulver
2 Zehen Knoblauch
3 Stängel Petersilie oder 2 EL TK-Petersilie
1 gehäufter TL Kurkuma
1 gehäufter TL Koriander
1 gehäufter TL Kreuzkümmel
½ TL Salz
½ TL Pfeffer
80 g Mehl
½ Päckchen Backpulver

Öl zum Ausbacken

Die Kichererbsen gut abspülen und abtropfen lassen.

Die Karotte in Stücken und die Knoblauchzehen in den Mixtopf geben (man kann die Karotte auch gerne weglassen, ich mag aber die Farbtupfer in den Falafel) und 5 sec / Stufe 8 zerkleinern. Alle restlichen Zutaten – außer das Mehl – hinzufügen und mit Hilfe des Spatels 20 sec / Stufe 6 zerkleinern. Mehl dazugeben und 20 sec / Stufe 4 mischen.

Bällchen oder Bratlinge formen und im heißen Öl ausbacken.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Guten Appetit!

Falafel passen wunderbar zu einem Salat, zu Curryreis, auf ein Bufett z.B. mit Hummus und Fladenbrot.

 

 

 

 

Wieder zurück aus 🇨🇷 Costa Rica 🇨🇷 – dem Land der vollen Teller (und Gläser) 😉

Der Abenteuerurlaub ist vorbei und trotz gegenteiliger Annahme sind 3 Pfund mehr auf der Hüfte. Wer hätte denn gedacht, dass es sehnlichstes Ziel aller costaricanischer Frühstücksbuffetbetreiber und Restaurantbesitzer ist, die Gäste zu mästen. Soll bloß keiner daheim erzählen, die Teller wären nicht voll gewesen oder man sei hungrig oder durstig wieder aufgestanden.

Es beginnt gleich morgens mit „Pinto Gallo“: Reis mit schwarzen Bohnen, Spiegel- oder Rührei, Tortilla und immer reichlich frische Papaya, Ananas, Banane und Melone. Wer das nicht mag, isst Omelett, kleine Kuchenstücke oder einfach Toast und heimische Guavenmarmelade. Der Kaffee ist mild und hervorragend. Frisch gepresste oder pürierte Säfte sind immer dabei, Obst wächst an jeder Ecke mehr als genug und man kredenzt es immer und überall gerne frisch mit Wasser oder Milch püriert. Ein Träumchen!

Mittags haben wir auf unseren Touren so gut es ging auf größere Teller verzichtet und auch mal zu den typischen und an jeder Ecke zu erstehenden Tacco Chips und Guacamole gegriffen … in weiser Voraussicht, dass sich am Abend die Tischplatte wieder biegen wird. Und das tat sie!

Auf jedem Buffet, jeder Speisekarte zu finden:

  • Plato tipico – Reis mit Bohnen, gebackene Kochbananen, Spiegelei, Bohnenmus, Fleisch oder Fisch nach Wahl und Salate 
  • Arroz con Pollo – Gemüsereis mit Hühnchen und Salat
  • Fajitas – kleine Tortillas mit Geschnetzeltem aus Huhn oder Rind und Gemüse
  • Quesadilla – butterzartes Pulles Pork, Beef oder Chicken mit viel! Käse im Teigmantel gebacken

Lecker ist auch die heimische Suppe „Olla de Carne“, bei der Kartoffel, Mais, Süßkartoffel, Manjok, Kürbis u.a. sowie handtellergroße Fleisch“brocken“ zu einer würzigen Brühe gekocht und dann in einer ca. anderthalb Liter fassenden Schüssel serviert werden, ergänzt durch ein Schälchen Reis und eine halbe Avocado … es soll ja niemand verhungern 😳. Ansonsten zieren – in Anbetracht vieler US-amerikanischer Touristen – auch gerne üppige Burger und Pommes die Teller.

Nicht verpassen sollte man z.B. im Ristorant D Thomas in Santa Elena im Monteverde Cloud Forrest Nationalpark den Kuchen „Tres Leches“, ein rumgetränktes und mit Sahnetupfen gekröntes Kalorienbömbchen mit drei verschiedenen Sorten Milch im nussigen Teig.

Tagsüber tranken wir uns durch die vielen leckeren Fruchtsmoothies aus allem, was das Land hergibt und das ist eine Menge oder wir ließen uns eine Kokosnuss aufschlagen und tranken direkt aus der das erfrischende Kokoswasser.

Am Abend gab es feine Cocktails zum Sundowner – natürlich aus nicht zu kleinen Gläsern – und auch mal einen argentinischen oder chilenischen Wein oder ein Bierchen.

Ein leckeres Land! 😉

Wer noch mehr über die Reise und Costa Rica erfahren möchte, ist herzlich auf meinem Fotoblog  „one photo a day“ eingeladen.

 

 

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