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Archiv für die Kategorie ‘Dörren’

Trockenfleisch „Beef Jerkey“ … ein herzhafter und lang haltbarer Snack

Auf unseren beiden Safaris durch Namibia und Botswana hieß es am ersten Tag nach der Anreise immer: Essen fassen, denn wir hatten unseren Guide und der den Anhänger mit Feldküche am Range Rover dabei. Er fuhr uns während der Safari den ganzen Tag von Ziel zu Ziel und wenn es dann hieß: Anhalten und Zelte für die Nacht aufbauen, gingen er und die Kids Holz sammeln, machten Feuer und er kochte. Dafür hatte er alles dabei, nur die kleinen Extras … einen extra Wein oder was zum Knabbern mussten wir noch separat einkaufen. Und was da nicht fehlen durfte war Jerkey, Trockenfleisch – in diesen Ländern üblicherweise Zebra, Gnu oder Antilope. Ich wollte das schon lange mal versuchen und muss sagen: Mit einer guten Marinade kommt das nahe ran.

Jerkey ist Dörr- oder Trockenfleisch aus mariniertem oder gesalzenen  Fleisch. Nimmt man Rindfleisch, nennt man das Ergebnis Beef Jerkey. Das hält sich lange und diente uns immer mal als herzhafter Snack. Mehr über Jerkey, z.B. verschiedene Rezepte findet man hier. Ich habe mich an ein Rezept dieser Seite angelehnt und das ein wenig verändert:

Beef Jerkey

3 Rindsrouladen
75 g Sojasauce
75 g Worchestersauce
1 EL brauner Zucker
1 TL Rauchsalz
1TL Knoblauchpulver
1 Schuss Essig

Die Rindrouladen – ohne jegliches Fett! – in nicht zu feine, ca. 2-3 cm breite und 5 cm lange Streifen schneiden und in einen Gefrierbeutel geben, alle Marinadenzutaten hinzufügen und alles kräftig durchkneten. Das Fleisch im gut verschlossenen Beutel ca. 8 h, am besten über Nacht im Kühlschrank marinieren. Nich tunbedongt länger, sonst wird es zu salzig und kräftig!

Am nächsten Tag das Fleisch aus der Marinade nehmen und mit einem Küchentuch sehr gut trockentupfen. Gut verteilt in den Dörrapparat legen und bei 70 Grad 8 Stunden dörren. Das Endergebnis sollte die Konsistenz von Kartoffelchips haben, also wirklich richtig trocken sein. Ausgebreitet abkühlen lassen und gut verschlossen (Tupper oder portioneweise vakuumiert) im Kühlschrank aufbewahren.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Snacken!

Tipp: Im Backofen bei konstant 70 Grad Umluft auf einem Gitter geht das Trocknen genauso gut.

 

 

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🍎🍏 Abfalltee … ahäm Apfeltee 🍏🍎

Ich trockne gerade Apfelringe. Richtiger: Mein Dörrapparat dörrt grade Apfelringe. Daraus werden wunderbare Schokolierte Apfelringe – wie die vom Jahrmarkt – oder auch noch trockener eine Knabberei ins Vesperdöschen der Tochter oder für den Fernsehabend.

Die Äpfel sind aus unserem Garten. Dort steht eine dieses Jahr so lala tragende wunderschöne und im Frühjahr herrlichen Schatten spendende Alkmene. Bio also! Die Äpfel dieser Sorte sind knackig, säuerlich aromatisch aber leider keine Lageräpfel. Da es fürs Saftmachen nicht reicht, heißt das: Kuchenbacken, Apfelmus und -kompott einkochen, ein paar für die Vögel hängenlassen und Apfelringe dörren!

Die Äpfel wasche ich und schäle sie, entferne mit einem Kernaustecher das Kernhaus und schneide ca. 3 mm dicke Scheiben, bevor sie in den Dörrapparat kommen.

Die Schalen werfe ich jedoch nicht weg, sondern trockne sie auch. In 2-3 Stunden bei 60 Grad ist das schnell erledigt, aufgehoben werden sie luftdicht verpackt in einem großen Glas.

Eine Handvoll davon in einer großen Tasse mit kochendem Wasser überbrüht und 10 min ziehenlassen, eine Schuß Zitronensaft dazu und fertig ist ein wunderbar aromatischer Tee, der nach Sommer schmeckt … und der 0,0 Kalorien hat. Fein!

(Eigentlich ist´s kein Tee, da sich nur Tee nennen darf, was mit Teilen der Teepflanze aufgegossen wurde. Also ist es ein Aufguss. Das klingt wie Sauna – drum lasse ich es bei Tee.)

 

 

 

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