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Archiv für 26. Februar 2019

👍 Selbstgemachter Sauerteig – ein Kinderspiel 👍 … und daraus ein lange haltbares saftiges Sauerteigbrot 🥖

Am liebsten backe ich meine Brote im Römertopf. Der Brotteigling kommt OHNE Gehzeit – sehr zeitsparend – im Römertopf MIT Deckel in den KALTEN Backofen – sehr energiesparend – und nach nicht mal 1 h hat man ein saftiges, lockeres und feinporiges Brot mit superknuspriger Kruste. 😊

Sauerteigherstellung

200 g Roggenmehl (auch gerne Vollkorn)
200 g Wasser (Zimmertemperatur)
4 Tage Zeit und eine Raumtemperatur zwischen 20 und 30 °C

Tag 1
50 g Mehl und 50 g Wasser in ein großes Marmeladenglas geben, gut verrühren und 24 h nur mit einem Tuch bedeckt bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Tag 2
50 g Mehl und 50 g Wasser zum Teig dazugeben, wieder gut umrühren und nur mit einem Tuch bedeckt nochmals 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Tag 3
100 g Mehl und 100 g Wasser zum Teig (dieser riecht mglw. schon leicht säuerlich, das ist richtig so) hinzufügen, gut umrühren und wiederum nur mit einem Tuch abgedeckt erneut 24 h Stunden Stunden stehen lassen. 

Tag 4
Bis hierhin war alles recht unspektakulär. Doch an Tag 4 ist der Sauerteig regelrecht explodiert und hat große Blasen und damit seine volle Triebkraft bekommen. Deshalb immer ein genügend großes Glas verwenden! Nun kann das Brotbacken beginnen!

❗️WICHTIG❗️
Vorher von unserem Sauerteig 100 g entnehmen, in ein sauberes Schraubglas geben und bis zu 14 Tagen im Kühlschrank lagern. Zur erneuten Sauerteigherstellung mit dem Starter wieder bei Tag 2 beginnen. Nimmt der Sauerteig einen alkoholischen Geruch an, wird er grünliche oder rötlich oder schimmelt er, ist er verdorben und muss entsorgt werden.

Sauerteigbrot – saftig und lange frisch
400 g Weizenmehl
200 g Roggenmehl

… mit den Anteilen Roggen/Weizen kann man etwas locker umgehen, es kann auch
halb/halb verwendet werden
oder statt 300 g Roggenmehl nur 200 g und dazu 100 g Roggenvollkornschrot …

300 g Sauerteig, selbstgemacht
200 – 220 g Wasser
20 g Hefe
20 g = 1 gestr. TL Salz
wer mag: 1 TL Brotgewürz

Alle Zutaten in den Mixtopf geben und 3 min / Knetstufe kneten.

Den Teig zu einer Kugel formen und zugedeckt 30 min ruhen lassen.

Danach den Teig mit leicht bemehlten Händen durchkneten, in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform oder ein bemehltes Gärkörbchen setzen. Und weitere 30 min ruhen lassen.

Den Backofen rechtzeitig auf 250 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Auf den Backofenboden ein Metallschälchen mit ca. 100 g Wasser stellen, das Wasser verdampft zum Teil während des Backens und macht die Kruste knusprig. Das Brot einmal längt ca. 1 cm einschneiden, wer mag leicht mit Wasser benetzen und mit Körnern bestreuen – oder, falls im Gärkörbchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech stürzen – und in den Ofen schieben.

Die Temperatur sofort auf 190 Grad herunterschalten und 45 min backen. Ich backe immer gleich 2 Brote auf einmal und friere sie portioniert ein.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Guten Appetit!

Variante 2 – zeit- und energiesparend: Backen im Römertopf

Teig wie oben beschrieben herstellen, nicht gehen lassen, einige Male falten, rundrollen, 1 – 2 cm einschneiden, kräftig mit Wasser besprühen und mit Mehl bestäuben.

In den gefetteten und bemehlten Römertopf legen und mit Deckel in den kalten Backofen stellen. Den Backofen auf 240 Grad Ober-/ Unterhitze stellen und 50 min backen, danach den Deckel abnehmen und weitere ca. 5 min offen backen, bis die gewünschte Bräune erreicht ist.

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