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Was gibt es Schöneres, als an einem Wintersonntag mit Schnee und eiskalten Temperaturen vom Spaziergang heimzukommen und einen schönen Sonntagsbraten mit Knödeln und Kraut zu verspeisen? Für mich ist dabei die Sauce das Wichtigste. Deshalb gab es gestern:

Schweinebraten in Schwarzbiersauce

Ich bereite bei Braten oder Rouladen eigentlich immer gleich die doppelte Menge für unsere kleine Familie zu, da habe ich dann noch eine schöne Portion für einen anderen Sonntag im Gefrierschrank. Und irgendwie schmeckt es auch besser, wenn man mehr Fleisch brät.

Ich brauche:

1 kg (oder mehr) Schweinebraten – ich mag ihn mager ohne Kruste und Fett

Schwarzbier – in unserem Keller stand schon eine geraume Zeit eine Flasche Noctus100 von der Riegele BierManufaktur. Der Hersteller bezeichnet es als „wuchtig und schwer“. Genau das ist es auch und es gibt meiner Sauce eine wunderbar dunkle Farbe und einen kräftigen Geschmack.

Salz
Pfeffer
Majoran
Butterschmalz zum Anbraten
Zwiebel
Karotte
Fleischbrühe
bei Bedarf etwas Mehl zum Binden der Sauce

Das Fleisch nehme ich vorm Anbraten mindestens 1 Stunde aus dem Kühlschrank, damit es Zimmertemperatur erreicht. In einem Topf mit sehr heißem Butterschmalz brate ich das kräftig mit Salz, Pfeffer und Majoran gewürzte Fleisch rundherum kräftig an und gebe gegen Ende des Anbraten eine halbierte Zwiebel und Karottenstücke dazu und brate diese ebenfalls mit an. Abgelöscht habe ich mit ca. 300 ml vom Schwarzbier und dieses etwas einkochen lassen. Dann gebe ich Fleischbrühe hinzu, so dass das Fleisch ca. 2/3 bedeckt ist und lasse es knapp um den Siedepunkt mindestens 2 Stunden köcheln. Ein paar Mal drehe ich es dabei um. Das alles mache ich bereits am Vorabend und stelle es über Nacht kalt, momentan einfach raus auf die Terrasse, ist ja kalt genug!

Am nächsten Tag erwärme ich alles nochmals, nehme das Fleisch heraus und püriere die Sauce samt Zwiebel und Karotte. Ist sie mir zu dünn, binde ich sie mit etwas mit kaltem Wasser angerührtem Mehl und lasse sie noch 10 Minuten kochen. Mein Braten wird in dünne Scheiben geschnitten und zum Warmhalten wieder hineingelegt.

Dazu gibt es – wie der Schwabe so schön sagt – „schlotziges“ Sauerkraut mit Speck, Kartoffelknödel und als Getränk das Bier, das auch in der Sauce ist. Ein wahrer Genuss!

Viel Spaß beim Ausprobieren und Guten Appetit!

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Kommentare zu: "😊 Sonntagsbraten oder 🐖 Betrunkenes Schwein in Schwarzbier 🍺😊" (14)

  1. Schwabe sein ist schön:-)

  2. Es Marinsche kocht schrieb:

    Ich höre das Schwein noch hicksen 😜

  3. wir hatten heute auch den Rest vom Sonntag, ich wünsche eine gute Woche

  4. ich kenne fast nichts besseres ! Ist wirklich sehr lecker ! Ich habe gerade in der Mittagspause einen Schweinebraten mit Bayrisch Kraut und Kartoffeln gegessen. War auch ganz lecker !!! Ich rätsel gerade ob der Schweinebraten schwäbisch oder bayrisch ist ! Tendiere aber leicht zu Bayern ! Du kennst dich da bestimmt viel besser aus ! Würde mich mal interessieren !!!! Manni

    • Manni, ich hab keine Ahnung. In meinem Fall kam das 🐖 aus Oberschwaben vom Metzger meines Vertrauens. 😉

      • ich habe es jetzt auf Google nachgeschaut. Der Schweinebraten kommt aus Bayern und war lange Zeit nur der betuchten Gesellschaft vorenthalten. Erst im Laufe der Zeit hielt er Einzug in die bürgerliche Küche. Traditonell wurde er schon damals mit „dunklem Bier“ gemacht. Er geht aber auch bis nach Tschechien bzw. Böhmen. Hier wird er nach Tradition mit Sauerkraut und Knödel gemacht ! Also hast du die Böhmische Küche gewählt ! LG Manni

      • Beemische Kneedl! … fein!!! 😉

  5. Mmmmmmmmmmmmh, sieht das lecker aus 🙂

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