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Das dunkle, feinporige und würzige Malfa-Kraftma-Brot gab es in meiner Kindheit bei jedem Hausbäcker. Bei unsrem nicht immer, aber so einmal die Woche. Ich mochte es schon immer sehr gerne, habe es jetzt aber seit mehr als 25 Jahren nicht mehr gegessen. Bei meinem letzten Besuch in der alten Heimat lag es in der Bäckerauslage und mir war klar: Das will ich nachbacken!

Die wichtigste und besonderste Zutat ist das Malfa-Mehl: eine besondere gekeimte, gedarrte, geröstete und vermahlene Sommer-Gerste. Malfa steht für „Malzfabrik“ und Kraftma für „Kraftmalz“. Gefunden habe ich es bei teeträume.de. Man gibt dieses Mehl zu 10 % zum übrigen Mehlanteil hinzu.

Malfa-Kraftma-Brot

Sauerteig (am Vortag ansetzen und 12 – 24 Stunden reifen lassen)
200 g Roggenmehl 1150
200 g Wasser
1 Päckchen = 75 g flüssiger Sauerteig

Brotteig
den Roggensauerteig vom Vorabend
270 g Roggenmehl 1150
210 g Weizenmehl 450 oder 550
50 g Malfamehl
300 g Wasser
20 g Hefe
20 g Salz
10 g Backmalz (muss nicht)
1 EL Brotgewürz

Die Zutaten für den Sauerteig am Vortag in einer kleinen Schüssel gut miteinander verrühren und verschlossenen bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Ist der Sauerteig 12 – 24 Stunden gegangen: Alle Zutaten in den Mixtopf geben und 3 min / Knetstufe kneten. Den Teig zu einer Kugel formen und 30 min zugedeckt gehen lassen.

Das oder die Gärkörbchen ausmehlen, den Teig nochmals durchkneten und zu einer oder zwei Kugel/n geformt ins Gärkörbchen legen, mit etwas Mehl bestäuben und zugedeckt nochmals 45 min gehen lassen.

Den Backofen rechtzeitig auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein ofenfestes Gefäß mit Wasser auf den Ofenboden stellen. Das Brot aus dem/den Körbchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech stürzen, einige Male 1 cm tief einschneiden und auf mittlerer Schiene 10 min backen. Nach 10 min die Temperatur auf 190 Grad reduzieren und 45 min weiterbacken.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Guten Appetit!

Tipp: Die Kruste wird noch knuspriger, wenn man in den ersten 10 min Backzeit ab und an Seitenwände und Boden des Backofens mit Hilfe eines Pflanzensprühers mit Wasser besprüht.

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Kommentare zu: "Eine leckere Kindheitserinnerung: Malfa-Kraftma-Brot … kräftigwürzig, feinporig und lecker! 😊👍" (15)

  1. Klasse!

  2. Das stelle ich mir gerade mit dick Butter und Rübenkraut vor. Mmmh!

    • Oh ja … Das klingt gut. Ich hatte auf der ersten Scheibe Butter und Salz. Viel mehr brauchts nichts! 😊

  3. Es Marinsche kocht schrieb:

    Mal abgesehen davon das ich kein Sauerteigfan bin: sieht aus wie gekauft! Das war damals das höchste Lob der Kinder wenn etwas gut aussah oder gut geschmeckt hat 😉

  4. Es ist dir wirklich perfekt gelungen!!! 🙂

  5. dann bitte heute etwas für mich, schönes Wochenende wünsche ich

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